Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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etsch

etsch,
spöttischer von schadenfreude oder rache eingegebner ausruf, bereits 1, 595 unter ätsch aufgeführt. zuerst erscheint diese, in den wörterbüchern übergangne interjection bei Filidor d. i. Schwieger, Wittekinden K 3ᵃ (a. 1666):
etsch, wenn du mich ietzt kenntst!
wie würd es mir doch gehen?
Voss 2, 101 in der bleicherin, wo es heiszt:
nun, jüngferchen, weisz ichs,
stand vorher: etsch, jungfer, nun weisz ichs; etsch, hab ich doch auch einen ring! etsch, du hast schläge gekriegt! etsch! ihr könnt mir nichts beweisen. Kotzebue dram. sp. 2, 331; etsch! das ist ja pure mistjauche. Haltrich märchen 281; etsch, schaberübchen! s. das folgende.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1178, Z. 1.

etsch, f.

etsch, f.
Athesis, it. Adige m., ahd. Etisa f. aus einer stelle des Paul Olearius de fide concub. 101, 21: alter privatus ad Athesim se parat, vulgariter 'uf die Etsch' will Zarnke s. 250 unwahrscheinlich jenes etsch machen, ausetschen ableiten. vgl. vielmehr autsch 1, 1045.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1178, Z. 14.

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Zitationshilfe
„etsch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/etsch>, abgerufen am 08.08.2020.

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