Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ewigen

ewigen,
perpetuare, perpetuis temporibus possidendum dare, perennem, immortalem reddere, mhd. êwigen: dâ von êwigit iʒ daʒ gemüete. myst. 1, 159; daʒ lëben wirt halt geêwiget. Leyser pred. 7, 8. nhd.
in disem buche werdit nu
geewiget ir name.
Rothe thür. chr. s. 7;
und haben das dem genanten altar zugeeigent, gefreihet und geewiget. urk. von 1432 bei Haltaus 416; gott ist, der da erleucht zu erkennen, ewigt zur untödlichkeit, erfüllt zur seligkeit. Frank chron. 1ᵇ; die stammen der edeln sind selten oder nie geewiget und geerbt worden. 13ᵃ und öfter noch;
du ewigst deinen ruhm.
von Birken Guelfis 317;
wenn die volle gewisheit zeugt von grösze der unthat,
ewigen diese geschicht und gesang.
Klopstock 2, 163;
sollen vielleicht dem eroberer nur schandmale den lauten
namen ewigen?
2, 170;
horchend dem lehrenden liede, säng
ich deinen bepflanzer, o insel, nähm
ich des hains flügel, und eilt, heilig laub
in der hand, ihm, wo der ruhm ewiget, nach.
1, 228;
eine nur der göttergaben
ewiget.
Herder 4, 42.
s. verewigen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1204, Z. 43.

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Zitationshilfe
„ewigen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ewigen>, abgerufen am 11.08.2020.

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