Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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fürpete, f.

fürpete, f.
was fürbitte. mit dem in süddeutschen mundarten erhaltenen strengahd. p (vgl.fürpasser), denn die eigentliche nhd. form würde fürbete sein. s.bete. vor denen (nemlich böser engel einflüssen) uns aber got der allmächtig behueett auf fürpete guoter engel. Berthold von Chiemsee theologey s. 161; hilf und fürpete. 279; solh fruhtbar fürpete. 583.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 786, Z. 32.

vorbete, f.

vorbete, f.,
ältere sprache, im sinne von fürbitte: vorpete, intercessio voc. v. 1482 m m 3ᵇ; durch vorbethe der lieben heilgen Stolle thür. chron. 76 lit. ver.; anders, vor zeitlich: die vorpete und nachpet ... im tauf Berthold v. Chiemsee theologey 119 R.s. auch vorbett.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1934), Bd. XII,II (1951), Sp. 900, Z. 69.

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Zitationshilfe
„fürpete“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrpete>, abgerufen am 07.05.2021.

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