Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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fürsaum, m.

fürsaum, m.
der rand, der an einem acker als nothwendiger spielraum für das umkehren des pflügenden gespanns entweder zu gras liegen bleibt oder zum schlusz in einer den eigentlichen beeten entgegengesetzten richtung umgepflügt wird. auch wol ein mit den beeten parallel laufender ungepflügt bleibender rand am acker. Schmeller 3, 246. 1, 555.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 794, Z. 36.

vorsaum, m.

vorsaum, m.,
vgl. fürsaum th. 4, 1, 1, sp. 794; Lexer 3, 609. ackerrand zum umwenden des pfluges; vorsaum, der äuszerste rand des waldes Campe: im vorsaum des waldes Tucher baumeisterb. 218 lit. ver.in allgemeiner anwendung, ein vor dem rande liegender strich: auf diesem weidenreichen, südlichen vorsaume der wüste Gobi Ritter erdkde (1822) 2, 150.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1938), Bd. XII,II (1951), Sp. 1448, Z. 13.

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Zitationshilfe
„fürsaum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrsaum>, abgerufen am 06.12.2021.

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