Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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fürspeien

fürspeien,
eigentlich so viel als sich vor jemand erbrechen. dann bildlich: vor jemand von sich geben, jemand vorsagen. im besondern: jemand zum aufschreiben oder nachschreiben vorsagen, namentlich wenn es mit beschwerlichkeit oder doch ungeläufig geschieht. dann der teuffel mahl oder schreib diesen fundschwangern kleidfuhrirern unnd hosenquatirern ein formularbuch von kleidern für, wie man wol heut den notarijs fürkawet unnd fürspeyet. Fischart Garg. 157ᵇ (1608 Tiijᵃ). S. vorspeien.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 830, Z. 43.

vorspeien, verb.

vorspeien, verb.,
vgl. fürspeien teil 4, 1, 1, sp. 830, sich vor jemandem erbrechen; von vögeln, die ihre jungen nähren: diese sollen ... den jungen das futter im kropfe zutragen und es ihnen vorspeihen Naumann naturgesch. d. vögel (1822) 1, 177.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1939), Bd. XII,II (1951), Sp. 1605, Z. 45.

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Zitationshilfe
„fürspeien“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrspeien>, abgerufen am 16.05.2021.

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