Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürsprechung, f.

fürsprechung, f.
1)
das sprechen eines anwaltes für den oder die von ihm vertretenen vor gericht oder dem richter, auch das mit fürbitte verbundene pflichtmäszige sprechen eines anwaltes für den oder die von ihm vertretenen. advocatio, fursprechung. Eychman a 6ᵇ. mhd. scheint es noch nicht vorzukommen.
2)
das führen des wortes als sprecher oder sprecherin einer gesammtheit von personen oder einer genossenschaft für diese.
3)
ein sprechen zur verwendung für jemand oder auch eine sache, zur empfehlung derselben. doch wird man hier fürsprechen n. vorziehen. S. vorsprechung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 840, Z. 26.

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Zitationshilfe
„fürsprechung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrsprechung>, abgerufen am 25.10.2021.

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