Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenapfel, m.

fürstenapfel, m.
eine art sogenannter rippenäpfel, etwas länglich, nach oben schmäler zulaufend, doch um das auge stark gestaltet, tiefgestielt, zur zeit der reife auf der sonnenseite goldgelb, auf der andern hellgelb, überhaupt zart braun punctiert, und von angenehm säuerlichsüszem geschmacke. Weber ökonom. lex. 174ᵃ ᵇ. franz. pomme de prince, woher der deutsche name. Nemnich 5, 174. vermuthlich wurde der apfel als beliebter tafelapfel eines fürsten angesehen. ein ähnlicher vortreflicher gewürzhafter apfel mit streifiger schale wird in der Wetterau herrenapfel genannt. Vgl.fürstenbirn.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 859, Z. 25.

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Zitationshilfe
„fürstenapfel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenapfel>, abgerufen am 28.11.2020.

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