Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenauge, f.

fürstenauge, f.
1)
das auge eines fürsten:
auf einer grünen matte,
die tief im holze lag, sah er (ein persischer kalif ist gemeint) mit leisem graus,
was wenig fürstenaugen sahen,
ein angefülltes beinerhaus.
Pfeffel 3, 19,
so wird die gröszere zahl der staatsbürger künftig in dem fürstenauge bald den hirschköpfen in Fontainebleau ähnlich .... Jean Paul Levana 2, 134.
2)
die kropfgans, pelecanus onocrotalus. für seinen federbusch trug er ein schöne lange hohe plohe feder von eim onocrotalischen grottomolinarische kropfvogel oder fürstenaug, ocello del duca, ausz wilden hindern Hircanien, da man die vögel mit eytel feygen speiset. Fischart Gargantua 1608) O 5ᵇ. woher dieser name?
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 859, Z. 53.

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Zitationshilfe
„fürstenauge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenauge>, abgerufen am 24.11.2020.

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