Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenbund, m.

fürstenbund, m.
eine vereinigung von fürsten unter einander zu einem bunde. Bauer deutsch- lat. lex. (1798) 1083. wenn ... ein gleich- und nachzeitiger fürstenbund eben so den groszen tempelbau der menschheit, tempel auf tempel thürmend, fortgeführt hätte? Jean Paul Levana 2, 137. der deutsche fürstenbund, der durch Friedrichs des groszen thatkräftiges wirken gestiftete, am 27. juli 1785 zunächst mit Sachsen und Hannover geschlossene, später durch den beitritt anderer deutschen fürsten vergröszerte bund gegen die erweiterung der habsburg-lotharingischen hausmacht durch kaiser Joseph den zweiten. der rheinische fürstenbund oder der Rheinbund, durch kaiser Napoleon am 12. juli 1806 gestiftet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 862, Z. 9.

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Zitationshilfe
„fürstenbund“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenbund>, abgerufen am 02.12.2020.

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