Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstendruck, m.

fürstendruck, m.
der druck der fürst (fürste), d. h. des obertheiles oder der decke eines unterirdischen grubenbaues, weshalb sie durch zimmerung, d. h. holzwände, gehalten oder gestützt werden musz. das wort wird nur in der bergmännischen redensart es ist fürstendruck in dieser grube gebraucht. ü steht hier für i, denn die eigentlich richtige schreibung ist firstendruck. s. Scheuchenstuel 76 und vgl. fürst oben sp. 850.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 863, Z. 9.

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Zitationshilfe
„fürstendruck“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstendruck>, abgerufen am 17.01.2022.

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