Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenehre, f.

fürstenehre, f.
die ehre mit dem hohen gefühle für dieselbe, wie man jene und dieses bei einem fürsten oder überhaupt einer person fürstlichen standes gewahrt erwartet
wie, edler herzog? konntet Ihr so sehr
der scham absagen und der fürstenehre,
in jene hand, die Euren vater mordete,
die Eurige zu legen?
Schiller 461ᵇ (j. v. Orl. 2, 2);
sie ist unschuldig — ich verbürge mich,
ich selbst für sie mit meiner fürstenehre!
479ᵇ (4, 11);
nähmet ihr die leere,
kalte fürstenehre,
nähmt ihr sie dahin.
Tiedge frauenspiegel 37;
der (der geiz) sprach von fürstenehre,
und nicht von fürstenpflicht,
der nannte seine heere
und nicht sein recht gewicht.
Schenkendorf poet. nachlasz 106.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 863, Z. 32.

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fürnehmen
Zitationshilfe
„fürstenehre“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenehre>, abgerufen am 20.01.2022.

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