Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstengnade, f.

fürstengnade, f.
von einem fürsten zu theil werdende oder gewordene gnade: denn heute freund, morgen feindt, und wie man in sonderheit von fürsten sagt: fürsten gnad aprill wetter. Luther 3, 297ᵈ, also fürstengnade, aprilwetter sprichwort;
(dein wissen) das nicht so ohne müh die schwämme aufgeschossen,
und nur an einem dunst von fürstengnade hieng.
Menantes academ. nebenstunden (1726) s. 289;
es steige, wer da will, durch list und schmeicheleien,
den glatten weg des hofs zur fürstengnad empor!
Mahlmann ged. 18.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 865, Z. 79.

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Zitationshilfe
„fürstengnade“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstengnade>, abgerufen am 02.12.2020.

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