Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenhuld, f.

fürstenhuld, f.
die huld, das herablassende zugeneigtsein eines fürsten oder überhaupt einer fürstlichen person, gratia principis. Stieler 852. und musste auch erfaren, das (dasz) fürsten hulde aprillwetter were. Luther 3, 297ᵇ, vgl. die stelle unter fürstengnade;
und meine seele weinet freuden,
wenn deine fürstenhuld der armen stadt gewährt,
ihr bethaus besser einzukleiden.
Karschin ged. (1764) s. 264.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 869, Z. 37.

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Zitationshilfe
„fürstenhuld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenhuld>, abgerufen am 24.11.2020.

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