Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenknabe, m.

fürstenknabe, m.
ein knabe aus fürstlichem geschlechte, ein prinz:
mit Scharlot, zweytem sohn
des groszen Karls, dem schlimmsten fürstenknaben
im christenthum (als der schon lange lust gehegt
zu Hüons land).
Wieland 22, 21 (Ob. 1, 31);
Karlos. ich weisz ja nicht, was vater heiszt — ich bin
ein fürstenknabe.Marquis. schrecklicher gedanke,
doch allzuwahr.
Schiller Karlos, in der rhein. Thalia 1, 123;
er kannt ihn wohl, denn mit den fürstenknaben
wuchs er in Frankreich auf.
Gries Ariost 11, 62;
schon der fürstenknabe wird mit keinen andern inauguralehrenämtern eingeweiht, als mit kriegerischen. Jean Paul Levana 2, 142. Vgl. fürstensohn, fürstenkind.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 870, Z. 66.

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Zitationshilfe
„fürstenknabe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenknabe>, abgerufen am 07.12.2021.

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