Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenland, n.

fürstenland, n.
ein land das von einem fürsten regiert wird. s.fürst 2) und 9).
darnach fraw wollust mit der hand
zeigt mir bisz in fünff fürstenland.
H. Sachs I (1590), 300ᵇ;
sie lebten in einem glücklichen fürstenlande. Göthe 21, 129. im besondern führt das land des ehemaligen fürstabtes von Sanct Gallen, wozu namentlich Tablat, Bruggen, Goszau gehören, den namen Fürstenland, woher dann der Fürstenländer, ein bewohner dieses landes, die Fürstenländerin, eine bewohnerin desselben, und fürstenländerlen, sprechen und gekleidet sein wie die Fürstenländer und Fürstenländerinnen. Tobler 203.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 871, Z. 68.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
fürnehmen
Zitationshilfe
„fürstenland“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenland>, abgerufen am 02.12.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)