Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenlaune, f.

fürstenlaune, f.
eine laune oder eigenwillige gemüthsstimmung eines fürsten:
der hofmann, den des fürsten laune drückt,
wagts, leise sich ins ohr zu raunen:
„wahrhaftig, dort das thier (ein mülleresel) ist mehr, als ich, beglückt,
es trägt doch säcke nur, und keine fürstenlaunen.“
Tiedge elegieen 1, 209.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 872, Z. 4.

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fürnehmen
Zitationshilfe
„fürstenlaune“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenlaune>, abgerufen am 06.12.2021.

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