Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenmantel, m.

fürstenmantel, m.
ein kostbarer, mit hermelin ausgeschlagener, gewöhnlich rother mantel zum zeichen der fürstlichen würde:
und selbst den fürstenmantel, den ich trage,
verdank ich diensten, die verbrechen sind.
Schiller 366ᵇ (Wall. tod 1, 7);
und einen rock, der noch viel wärmer hält,
hing ihm der kaiser um, den fürstenmantel.
398ᵃ (5, 2);
dasz uns diese rothen mit hermelin ausgeschlagenen fürstenmäntel (von kurfürsten), die wir sonst nur auf gemählden zu sehen gewohnt waren, unter freiem himmel sehr romantisch vorkamen. Göthe 24, 299.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 873, Z. 36.

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Zitationshilfe
„fürstenmantel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenmantel>, abgerufen am 19.01.2022.

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