Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenpaar, n.

fürstenpaar, n.
1) ein paar, d. h. zwei, fürsten. das fürstenpaar, kaiser Alexander I. von Ruszland und könig Friedrich Wilhelm III. von Preuszen, begleitete 1813 das hauptheer im kampfe gegen Napoleon. aber vornehmlich 2) ein fürstliches paar beiderlei geschlechtes,
a)
sowol ein mit einander vermähltes, ein fürstliches ehepaar: als mein herr und gebieter mir zwey liebenswürdige junge fürstenpaare zuführte. Göthe 4, 180;
ertheilt von rasch erfahrner kunde
dem fürstenpaare treu bericht.
und fürst und fürstin schmücken diese ...
73;
im hochgesange
begrüszten wir das junge fürstenpaar.
13, 169.
b)
als auch von einem fürsten und einer fürstin die nicht mit einander vermählt sind. so von Aeneas und Dido:
gewitternacht
trennt von dem fürstenpaar die fliehenden genossen.
Schiller 39ᵃ (Dido 22).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 874, Z. 41.

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Zitationshilfe
„fürstenpaar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenpaar>, abgerufen am 19.01.2022.

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