Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenruf, m.

fürstenruf, m.
im jagdwesen ein kurzes jagdstück, das bei der hetzjagd (parforcejagd), wenn der hirsch, der sich verloren hatte, wieder aufgefunden ist, von den piquiers (jagdknechten) gleichsam als ruf geblasen wird, um der in anderer richtung befindlichen herrschaft ein zeichen zu geben, wohinaus die jagd geht. forst-, fisch- und jagdlex. 4, 380. weidmänn. taschenwb. 163.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 876, Z. 10.

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Zitationshilfe
„fürstenruf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenruf>, abgerufen am 07.12.2021.

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