Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenschar, f.

fürstenschar, f.
eine schar fürsten, eine vielheit beisammen befindlicher fürsten. häufig wegen des gedehnten a unnöthiger weise fürstenschaar geschrieben.
sitzt doch bey jener fürstenschaar
das prächtigste göttinnenpaar,
das je gebohren können werden.
ungenannter in Hoffmannswaldau u. anderer ged. (1695) 2, 99;
am eingang des palastes harrt
der königin (Dido), die noch am putztisch säumet,
der Puner fürstenschaar.
Schiller 39ᵃ (Dido str. 25);
nun sieh den herrn des throns! gleich zagenden verbrechern,
umgiebt ihn eine fürstenschaar,
sie reichen knieend ihm, in groszen goldnen bechern,
das blut von ihren völkern dar.
Tiedge markt d. l. 1, 106.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 877, Z. 5.

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Zitationshilfe
„fürstenschar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenschar>, abgerufen am 17.10.2021.

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