Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenscheu, adj.

fürstenscheu, adj.
scheu vor fürsten, sich vor einem fürsten zurückziehend, dessen gegenwart meidend: wider einen solchen regenten kann ein wohldenkender nichts einwenden, wenn er auch so krank wie Heraklit und ebenso fürstenscheu wäre, wie er. Thümmel reise 2, 35 (1791 1, 53). auch: scheu oder allzu schüchtern in gegenwart eines fürsten. Davon ein gleichlautendes adv.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 877, Z. 48.

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Zitationshilfe
„fürstenscheu“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenscheu>, abgerufen am 27.10.2021.

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