Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstensiegel, n.

fürstensiegel, n.
das siegel eines fürsten:
lose buben mäkeln mit dem fürstensiegel,
kreaturen vom gekrönten thier,
leihen dienstbar seiner wollust flügel,
und ermauscheln kron und reich dafür.
Schiller Venuswagen, in Hoffmeisters nachlese 1, 32.
bildlich: mitten in dem wasserspiegel
hob die eiche sich empor.
majestätisch fürstensiegel
solchem grünen waldesflor.
Göthe 3, 129.
auch: das siegel eines fürstlichen hauses.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 879, Z. 5.

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Zitationshilfe
„fürstensiegel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstensiegel>, abgerufen am 28.11.2020.

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