Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenstab, m.

fürstenstab, m.
der stab den der fürst als zeichen seiner herscherwürde in der hand trägt, der scepter:
bläst ihm die herrschsucht ein den fürstenstab zu führen.
Günther 977;
Ernst Ludwigs (von Hessen-Darmstadt) weisheit war dein schutz,
sein fürstenstab der wohlfahrt stütze.
Gottsched ged. 2, 54;
wenn der schöpferische fürstenstab auch die träume des fürstlichen fiebers ins leben schwingt! Schiller 162ᵃ (Fiesco 3, 2).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 880, Z. 41.

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Zitationshilfe
„fürstenstab“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenstab>, abgerufen am 02.12.2020.

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