Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstenstolz, m.

fürstenstolz, m.
stolz eines fürsten oder einer fürstlichen person in hinsicht der fürstlichen würde oder des fürstlichen standes:
Herodes hört den wunsch (um Johannes des täufers haupt), erschrickt und wird betrübt,
weil er den frommen täufer liebt:
allein der fürstenstolz weist ihn auf sein versprechen.
Gellert fab. 2, 34 (1751 s. 66);
ob er schon seinen ernst nicht von dem höllenrichter,
noch fürstenstolz von seinem nachbar borgt.
Thümmel reise 2, 35 (1791 1, 53),
der geitz würde dir seine schätze anbieten, und der fürstenstolz selbst vor deiner hoheit sich bücken. 5, 146 (7, 227).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 881, Z. 43.

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Zitationshilfe
„fürstenstolz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstenstolz>, abgerufen am 07.05.2021.

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