Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürstentafel, f.

fürstentafel, f.
ein von oder bei einem fürsten oder einer fürstin gehaltenes mahl:
bey fürstentaffeln geht was auff.
Logau 2, 224, 86,
und o! die kunst, bey ländlichrohen speisen
der fürstentafeln eitlen überflusz
froh zu entbehren.
Gotter 1, 3;
wir sitzen abends in der kühlen laube, essen milch und butter, nähmen alles gold und alle fürstentafeln dieser erde nicht, um éine stunde nur im geräusche zuzubringen. J. M. Miller briefwechsel dreier akad. fr. 458. auch überhaupt so viel als ein kostbares, herrliches, mit seltnen speisen besetztes mahl.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 882, Z. 30.

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Zitationshilfe
„fürstentafel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstentafel>, abgerufen am 28.11.2020.

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