Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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fürstopfen

fürstopfen,
s. vorstopfen. sie (die ehefrau) kan mit jhm (ihrem ehewirth) weinen, auch gleich wider lachen, nachdem man auff der papyrmühl bald den zapffen für stopfft. Fischart Garg. 71ᵇ (1608 H 7ᵇ).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 893, Z. 16.

vorstopfen, verb.

vorstopfen, verb.,
vgl. fürstopfen teil 4, 1, 1, sp. 893, einen stöpsel, zapfen, werg u. ä. vor etwas anbringen und dadurch eine öffnung verschlieszen: für- et vorgestopft, ich stopfe für Steinbach 2, 721; Adelung; Campe; worin sie (eine fliege) durch einen vorgestopften pflock verspündet wurde Immermann 2, 83 B.anders: jemandem einen strumpf vorstopfen, ihm zeigen, wie man ihn ausbessert, vgl. stopfen I 1 c teil 10, 3, sp. 310.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1939), Bd. XII,II (1951), Sp. 1698, Z. 65.

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Zitationshilfe
„fürstopfen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrstopfen>, abgerufen am 28.10.2021.

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