Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fürungnaden

fürungnaden,
ungnädig aufnehmen, in ungnade aufnehmen. mit acc. der sache und dat. der person: wo aber nit (nemlich Eck und andre widerpart schweigen), bitt ich e. k. f. g. gar unterthäniglich, wollt mirs nit fürungnaden, dann ichs auch im gewissen nicht weisz zu tragen, die wahrheit zu lassen. Luther briefe 1, 238.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1871), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 926, Z. 54.

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Zitationshilfe
„fürungnaden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCrungnaden>, abgerufen am 27.11.2020.

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