Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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fussel, f.

fussel, f.
kleines abgelöstes fädchen eines zeuges, es mag noch an diesem sein oder völlig abgelöst an etwas anderem, namentlich auf einem kleidungsstück hangen. livländ. bei Gutzeit 1, 302ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1872), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 964, Z. 40.

füssel, f.

füssel, f.
der von der köte bis zur krone des hufes reichende theil des fuszes, besonders beim pferde: also das auch der scharpff kot und harn ihnen (den rossen) so gar die har an den fuͤssen unnd sonderlich an den füszlen und oben am preis herumb hinweck friszt. Seuter roszarznei 93. s. auch füsselader. Mit ü für i, denn eigentlich lautet das wort fissel neben fessel, und in der unter diesem worte angeführten stelle Erec 7360 hat die handschrift fissel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1872), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 964, Z. 43.

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Zitationshilfe
„füssel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCssel>, abgerufen am 20.10.2021.

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