Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fütin, f.

fütin, f.
ein schamloses weib, feiges weib. auch füttin (s. d.). bei Vintler auf einen tief verächtlichen mann angewandt:
das (daʒ) man gëren halt dën man
nâch dëm und ër sich halten kan:
halt ër sich als ein wülfin,
sô halt man in als ein füttin.
Haupt 9, 107.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1872), Bd. IV,I,I (1878), Sp. 1063, Z. 69.

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Zitationshilfe
„fütin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/f%C3%BCtin>, abgerufen am 28.11.2020.

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