fahnden
Fundstelle: Lfg. 6 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1241, Z. 25
rimari, tentare, explorare, schlechte schreibung für fanden, fanten, ahd. fantôn (Graff 3, 539), alts. fandôn, ags. fandian, uns nur übrig in der gerichtssprache: auf einen entwichenen missethäter fahnden, ihm nachstellen, um seiner wieder habhaft zu werden; es ist gleich auf den mörder gefahndet worden; laszt uns alle auf Reineke fahnden! Schmid 176. wol verwandt mit finden, suchen.
Zitationshilfe
„fahnden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/fahnden>, abgerufen am 15.10.2019.

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