fingernagel m
Fundstelle: Lfg. 7 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1660, Z. 50
unguis digiti: lînsât wert dem krampf und wert auch den runzeln an den vingernegeln. Megenberg 422, 30; und ist der stain (onich) auch gevar sam ain vingernagel. 454, 6; da solt ein reichstag worden sein, das weder von bischoffen noch von fürsten ein fingernagel blieben were. Luther (ed. Irmischer) 2, 18 wie von vieh 'nicht eine klaue', gar nichts; ein harpfner neben mir notierte die hauptcontenta der rede auf seinen fingernägeln. J. P. papierdr. 1, 216.
Zitationshilfe
„fingernagel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/fingernagel>, abgerufen am 09.12.2019.

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