Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

fingerspiel, n.

fingerspiel, n.
digitorum gesticulatio. als Rîgr in das haus des edlen geschlechts eintrat:
sâtu hion, sâz î augu
Fađir ok Môđir fîngrum at leika,
und fornmannasögur 7, 172 heiszt es: var svâ kâtr, at hvert barn kvaddi hann hlæjandi ok lêk viđ fîngr sîna. es ist ein zeichen frohes behagens ohne arbeit zu sitzen, einander ins auge zu schauen und mit den fingern zu spielen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1661, Z. 46.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
fieberpuls flammenschmerz
Zitationshilfe
„fingerspiel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/fingerspiel>, abgerufen am 20.01.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)