Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

flusch, m.

flusch, m.
die nd. form für flausch, flaus (sp. 1737), nach Danneil 55ᵃ, wenn haare, wolle, werch knäuel und haufen bilden. in einem mnd. gedicht:
binnen des de deif in deme hûs
scnêt ût sîner hant ein grôt flûs.
Haupt 5, 395,
schnitt sich aus der hand einen groszen fetzen, ein grosz stück, einen flocken, flatsch.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1860), Bd. III (1862), Sp. 1853, Z. 9.

fluschen

fluschen,
proficere, von statten gehn, flecken, eigentlich sich flocken, knäueln, nd. de arbeit fluscht em recht, geht ihm von der hand. Danneil 55ᵃ; det fluscht beter, rief die pommersche landwehr, als sie die kolben nahm. Weinhold schles. wb. 23ᵃ, wonach das wort auch in Schlesien vorkommt. Fritz Reuter gebraucht fluschen und flaschen. nhd. fluschen oder flauschen in diesem sinn kenne ich nicht.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1860), Bd. III (1862), Sp. 1853, Z. 16.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
flormor forstwissenschaftlich
Zitationshilfe
„fluschen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/fluschen>, abgerufen am 27.07.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)