Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

güszvogel, m.

güszvogel, m.,
der kleine brachvogel, numenius phaeopus Brehm tierleben 6, 15 Pechuel-Lösche; Naumann vögel 8, 506; auch der grünspecht (picus viridus) wird darunter verstanden Schmeller 1, 951;
da giszvogel sait:
dasz s bal rögnat wird wern
Fr. Stelzhamer ausgew. dicht. 1, 285 Rosegger.
etymologie wie schreibart unsicher. häufig auch güsvogel geschrieben, vgl. Suolahti deutsche vogelnamen 281. in Schwaben ist der name und die volkstümliche function des vogels auf schleierartige wolken (güszvögel) übertragen, die auf regen deuten Fischer 6, 2083. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1934), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1224, Z. 67.

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Zitationshilfe
„güszvogel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCszvogel>, abgerufen am 15.05.2021.

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