Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

güterbeschauer, m.

güterbeschauer, m.,
im 18. jh. gebräuchlich, 'eine vereidigte person, welche die güter, d. i. waaren beschauet', visiteur Schrader dtsch.-frz. 1, 586, vgl.gütherbeschauer explorator mercium tributariarium Haym jur. lex. (1738) 279: desto glänzender ist aber auch der ruhm eines fürsten, dessen allgütiger wille sich beeifert, der oft gemisbrauchten gewalt gieriger zöllner, und ihres gefolges, der güterbeschauer, ausreuter, contrebandirer etc. etc. gränzen zu setzen W. C. Weckherlin d. graue ungeheuer (1784) 1, 91; er verkaufte sein haus an einen güterbeschauer, einen mann, dem die ehrlichkeit von amtswegen zur anderen natur geworden war J. Ch. Gretschel sat. blätter (1798) 113. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1416, Z. 71.

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Zitationshilfe
„güterbeschauer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCterbeschauer>, abgerufen am 12.07.2020.

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