Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

güterbesitz, m.

güterbesitz, m.,
besitz an eigentum überhaupt (vgl.gut, n., B 1): dies (streben) hat einen güterbesitz geschaffen, der sich jetzt so weit über tausende erstreckt als vormals über zehne E. M. Arndt schr. f. u. an s. l. Dtschen 3, 200; nicht blosz gewinn und güterbesitz, auch erfolg und schaffensgenusz lohnen die arbeit W. H. Riehl d. dtsche arbeit 234; im engeren sinne 'besitz an grundeigentum' (vgl.gut, n., B 3): nun ist allerdings der wohlstand besser und sicherer, der sich auf den ackerbau und den güterbesitz gründet Görres ges. schr. 2, 160; der clerus aber war reich durch die einkünfte von dem groszen, in ganz Italien zerstreuten güterbesitz des heiligen Petrus v. Döllinger akad. vortr. 1, 62. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1417, Z. 8.

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Zitationshilfe
„güterbesitz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCterbesitz>, abgerufen am 08.07.2020.

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