Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

güterfülle, f.

güterfülle, f.,
fülle an grundbesitz: der scharfsinnige mann verschwieg, dasz die beiden privilegierten stände reichlich die hälfte alles französischen grundeigenthums besaszen; denn er hätte sonst ... die herausgabe dieser güterfülle fordern müssen Dahlmann gesch. d. frz. revolut. 167; allgemeiner 'fülle von waren':
gerne gönnen wir die schnellste reise,
gern die hohe fahrt dir; güterfülle
wartet drüben in den welten deiner
Göthe 2, 72 W.;
'fülle an besitztümern':
der güterfülle mäsziges genügen
Cl. Brentano ges. schr. 6, 120.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1417, Z. 64.

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Zitationshilfe
„güterfülle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCterf%C3%BClle>, abgerufen am 14.08.2020.

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