Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

güterlos, adj.

güterlos, adj.,
ohne eigentum, besitzlos: wie soll ein kriegsmann seine tapfferkeit im streit bezeugen, der armseelig und güterlosz ist persian. baumgarten 24, anhang zu Olearius verm. reisebeschr. (1696);
so kan ein reicher mann hierinnen gott nachahmen
und wieder gutes thun dem güterlosen saamen
F. H. v. Perlensee lob d. geldsucht (1709) 743;
schwerlich gewährt dem güterlosen ein ansehnlicher mann seine tochter als ehegemahl G. Freytag ges. w. 8, 45. — güterlotterie, f., verlosung von grundstücken: ein los auf seine güterlotterie Gutzkow ges. w. 5, 48. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1418, Z. 67.

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Zitationshilfe
„güterlos“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCterlos>, abgerufen am 05.07.2020.

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