Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

gütermasse, f.

gütermasse, f.,
1) menge an frachtgütern: erwägt man nun die schwierigkeit des damaligen landtransports für gröszere gütermassen Nitzsch dtsche studien 130; menge an gebrauchsgütern: die arbeitenden 'hände' in den fabriken (konnten) nur wenn die köpfe leidlich erleuchtet waren, die gröszte gütermasse erzeugen Treitschke dtsche gesch. 5, 477; menge der besitztümer: mit der gütermasse der wohlhabenden (wächst) allemal die lüsternheit der entbehrenden Herbart w. 8, 402 Hartenst. 2) gesamtheit des grundvermögens: die dom- und collegialstifter erlangten allgemein die abgesonderte verwaltung des zu ihrem unterhalte durch fundationen gewidmeten oder vom bischof aus der allgemeinen gütermasse ausgesetzten gutes Eichhorn dtsche staats- u. rechtsgesch. (1821) 2, 434. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1419, Z. 20.

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Zitationshilfe
„gütermasse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCtermasse>, abgerufen am 05.07.2020.

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