Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

güterstein, m.

güterstein, m.,
grenzstein für ländliche besitzungen, vgl. güterstein lapis angularis fines determinans Stieler (1691) 2140: und stehen noch etlich ban- oder güterstein dabei, welche in diser summa mit begriffen (v. j. 1603) bad. weist. 1, 1, 207; güthersteine, so gärten, äcker, felder, wiesen, weinberge ... und andere liegende güther von einander absondern allgem. haushaltlex. (1749) 2, 245ᵇ, vgl. Fischer schwäb. (belege d. 18. jhs.); als geographischer name:
beid fürsten lieszen noch nicht ab,
lagerten sich zum Güterstein
R. v. Liliencron hist. volksl. 4, 73.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1420, Z. 44.

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Zitationshilfe
„güterstein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCterstein>, abgerufen am 12.07.2020.

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