Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

gütersteuer, f.

gütersteuer, f.,
auf grundbesitz lastende steuer, vgl.da man sie (die steuer) denn auch insbesondere die güter- und vermögensteuer zu nennen pflegt Chomels öcon. lex. 8, 1648: das solchs (beschweren) in landen und stetten nicht alleine keine vorwustung noch vorterb anrichtet, sondern auch ungleich weniger nachteils als die pfundschosse oder gutthersteuren (v. j. 1564) in: ständeakten Joachims II. 2, 340 Friedensburg; auszer dieser gütersteuer hat man ... noch ... viehsteuer allg. dtsche bibl. 50, 252; so hat die republik in kriegszeiten das recht, vom festen lande eine gütersteuer zu erheben Fr. v. d. Trenck s. ged. u. schr. 4, 305. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1935), Bd. IV,I,VI (1935), Sp. 1420, Z. 56.

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Zitationshilfe
„gütersteuer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/g%C3%BCtersteuer>, abgerufen am 12.07.2020.

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