gegenwind m
Fundstelle: Lfg. 1 (1879), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 2301, Z. 70
reflatus Alberus P 3ᵇ, ventus adversus Maaler 163ᵃ, nl. teghenwind Kil.: cardinal. wir hend gegenwind, und sind uns alle ruͦder brochen. N. Manuel 218 Bächt., von der kath. kirche als schiff gedacht; endlich wurde es so ungestüm, das wir dem gegenwind keinen widerstand thun kundten. Kiechel 11; bei einer unbewohnten isola, da wir wegen des gegenwinds verharreten. 424; wir stiegen immer frisch aufwärts, und bald kam uns ein gegenwind vom berge selbst zu hülfe, der .. den nebel wieder ins thal zurücktrieb. Göthe 16, 252; der gegenwind, der mich gestern in den hafen .. trieb. 27, 44; es entstand ein gegenwind. 43, 201; sie (die die schiffe nicht rasch genug in see brachten) beriefen sich auf gegenwind, muszten aber ohne ansehen der person busze zahlen. Dahlm. dän. gesch. 1, 504.
Zitationshilfe
„gegenwind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gegenwind>, abgerufen am 15.11.2019.

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