Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

geldmarkt, m.

geldmarkt m
geldhandel: wie doctor Martinus Luther und sein anhenger schriben und lerten (conj.), gott allein in irem herzen und gemut beichten, auch kein begengnus mer fur die abgeschaiden selen, sonder dasselbig alles sambt den selmessen, vigilien und andern fur unnutz, nichtig und allain uf ain geltmarkt der pfaffhait und gaistlichait erdacht sei. Th. Zweifel bei Baumann qu. zur gesch. des bauernkr. aus Rotenburg 5. jetzt ist vom geldmarkt des groszen geldverkehrs die rede, die börse als der marktplatz gedacht, z. b.: die zwischen England und Frankreich eingetretene krise führte auf dem geldmarkte viele besprechungen herbei. zeitung aus d. 40er jahren; auch vom geldhandelsplatz: Berlin wird fast mit jedem jahre ein bedeutenderer geldmarkt. Hamb. corresp. 1843 nr. 137.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1882), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 2917, Z. 36.

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