Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gepoche, gepoch, n.

gepoche, gepoch, n.
wiederholtes pochen, klopfen: das gepoche des hammers, der fäuste; des herzens:
sie wollte
wohl gerne, wenn nur nicht so ein — ich weisz nicht was,
just hier, durch sein gepoch ihr ohne unterlasz
zu sagen schien', ein armes mädchen sollte
nicht wollen, was es will.
Wieland 21, 245;
trotziges reden, thun:
ja doch, was half ihm sein gepoch?
Freiligrath glaubensbek. 289;
mit umlaut: solches geschicht nicht ohn groszes und vieles schnarcken, gepöch und zancken. Kirchhof milit. discipl. 123. s. geböch.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3533, Z. 34.

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Zitationshilfe
„gepoche“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gepoche>.

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