Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gepse, f.

gepse, f.
1)
die doppelte hohle hand, s. gaufe sp. 1543 fg.
2)
kreisrundes hölzernes gefäsz von weitem cylindrischen umfang, aber geringer tiefe, zur aufbewahrung der milch. schweiz. idiot. 2, 393, auch zum waschen des eszgeschirres J. Gotthelf; in Vorarlberg gebsa Frommann 5, 489; in Tirol gebes, göbes, göbse Schöpf 181; in Schwaben Weber öcon. lex. 184ᵃ. ahd. gebita, gebida, gebiza, gepiza, galleola, galletum, catinum, obba, parapsis, capita, gavata Graff 4, 126, aus lat. gabata schüssel, vgl. ital. gavetta hölzerne schüssel der bootsleute, franz. jatte napf, kumpen.davon die gepsete, eine gepse voll milch, und der gepsler, verfertiger von gepsen. schweiz. idiot. 2, 394.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3540, Z. 23.

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Zitationshilfe
„gepse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gepse>.

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