Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gequacker, n.

gequacker, n.
andauerndes quackern (s. quacken 1, b), vom geschrei der enten, gänse, frösche u. s. w.:
welch ein geräusch, welch ein gegacker, ..
welch ein gequiek, welch ein gequacker!
Göthe 2, 90.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3540, Z. 57.

gequake, gequäke, n.

gequake, gequäke, n.
fortdauerndes quaken, quäken.
1)
vom geschrei der frösche: see, wo ihn die frösche mit ihrem lustigen gequake begrüszen. A. W. Schlegel 5, 204; froschgequäcke Gleim sinnged. 88; das gequäk eines kors von fröschen. Wieland 2, 18;
nun giengs an ein scheuszlich gequack
im wahren antiken geschmack.
Schubart ged. (1787) 2, 283;
der frösche, deren gequake
bis zu den ohren des herrn im himmel endlich gelangte.
Göthe 40, 77.
2)
gequäk, widerwärtiges breites schreien oder singen
a)
von menschen und thieren: ein ohnformlichs geschrei und gequecke (gegensatz lieblichkeit und anmut in der nachtigallen music). eselkönig bei Wackernagel 3, 612, 40; der kinder gequäk. A. W. Schlegel 2, 274;
zwar schien er ihr noch immer gut genug,
aus mangel ihres papageien
zu seinem gequäk (geschwätz) ein schläfrig ohr zu leihen.
Wieland 5, 103.
b)
widerlich schreiender ton von musikinstrumenten:
das gequäck der quergehalsten pfeife.
Schlegel Shakesp. kaufm. 2, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3540, Z. 61.

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Zitationshilfe
„gequacker“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gequacker>, abgerufen am 23.01.2022.

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