Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerätlich, n.

gerätlich, n.
gesamtes geräte, gebildet mit der ableitung -lach, -lich: gerætlach Schwabensp. 418, 23 Wackernagel; sie legend im (dem herzog von Kärnten bei der herzogswahl) ouch ainen gräwen rok an, und ainen rötten gürtell tund sy im umb und dar an ain grosz rott täschen .. dar in er leg sin käss, sin brot und sin gerättloch. Mone anzeiger 5, 138;
all mein gerätlich liesz ich stehn
und folget nach.
H. Sachs 1, 425ᶜ;
da ich auszstieg, mein ghretlich nam,
mit zu eim armen hirten kam.
5, 239ᵈ;
Pöespelz sucht zsamb sein ghretlich schlecht.
17, 353, 3 Keller.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3578, Z. 41.

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Zitationshilfe
„gerätlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ger%C3%A4tlich>, abgerufen am 30.11.2021.

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