Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geröchel, n.

geröchel, n.
das röcheln.
1)
rasselndes halsgeräusch:
sterbender menschen geröchel.
Pyrker werke (1839) 91;
mord nur und blut und schrekliches männergeröchel.
Voss Il. 19, 214;
da lachte neben ihm der berggeist mit geröchel.
Rückert Rostem 102.
2)
das quarren der frösche in der ferne, vgl. geröhel, gerühel:
so im geröchel des sumpfs und dem einsamen surren des käfers ..
gingen sie.
Voss Luise 1, 599;
lauschen den zwillingstönen des waldhorns, welche vom see her,
mit dem geröchel des sumpfs und nachtigallstimmen im mondschein,
nah und entfernt anwehn.
3, 785.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3730, Z. 40.

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Zitationshilfe
„geröchel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ger%C3%B6chel>, abgerufen am 30.11.2021.

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