Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gerühre, n.

gerühre, n.
1)
das rühren; von den rührigen vorbereitungen zu einem ritterspiel:
dâ was ein grôʒ gerüere
von manger leige unmuoʒe,
dâ man nâ wîbes gruoʒe
wolt werben ritterlîche.
Reinfr. v. Braunschw. 7294.
2)
auch das gerührte: schwäb. g'rühr, eierhaber Schmid 442; in Iglau g'rûre, zusammengerührtes zeug Frommann 5, 460. 467, vgl. oberlaus. das gerührsel, unter einander gerührtes, z. b. klein geschlagener oder gestoszener zucker Anton 8, 12.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3769, Z. 7.

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Zitationshilfe
„gerühre“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ger%C3%BChre>, abgerufen am 07.12.2021.

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