Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geradsinnig

geradsinnig,
geradsinn besitzend und bethätigend, redlich, offen und ehrlich: der geradsinnige Schwabenkopf hatte keinen arg daraus. Musäus volksm. (1826) 3, 78; er bekam sehr wenige geradsinnige und offene antworten. Pestalozzi 3, 179; man wüszte sich keinen tüchtigern, gesündern, geradsinnigeren knaben zu denken. Göthe 29, 190, vgl. 30, 25; die alte, geradsinnige frau. Arnim 2, 287; dabei scharfblickend: Gonzaga, .. geradsinnig, des freundes heil bedenkend, herandrohende gefahren bemerkend. Göthe 38, 267.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3560, Z. 44.

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Zitationshilfe
„geradsinnig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geradsinnig>, abgerufen am 23.01.2022.

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